Die allgemeinste Definition von E-Commerce

Die allgemeinste Definition von E-Commerce könnte lauten:
"Verlagerung von Daten und Geschäftsprozessen in´s Internet."

Bedeutet: All das, was sich früher allein auf dem Papier oder auf stationären Rechnern abgespielt hat, wird jetzt ganz oder teilweise parallel oder alternativ im Internet abgebildet und so für verschiedene Nutzergruppen mit Zugang zu diesem Medium sicht- und nutzbar.

3 Gründe, warum ist E-Commerce wichtig ist, obwohl  Ihre Kunden gar keine Internetmutz sind?

  1. Weil man dies heute nicht für jeden potentiellen Kunden ausschließen kann.
  2. Weil sich auch Nicht-user von anderen Usern helfen lassen, Informationen im Web zu beschaffen oder online zu shoppen.
  3. Weil es nicht nur Kunden sind, die sich für Ihr Unternehmen interessieren, sondern eine ganze Reihe anderer Nutzergruppen (Wettbewerber, Marktmittler, Mediadienste, Wirtschaftsdienste, Kooperationspartner, IHK, Verbände usw.)

Schließlich müsste man heute sagen: wer nicht wenigstens über einen Social-Media-Account oder eine „Web-Visitenkarte“ verfügt, existiert im Grunde genommen gar nicht in dieser Welt. Es sei denn, er oder sie ist über bestimmte Online-Branchenverzeichnisse gut zu finden.

Wo beginnt E-Commerce?

Webvisitenkarte

einfache Webseite (homepage) ohne interaktive Funktionalitäten.
eventuell mit eingebunden Videos. Ab 300,- € heute zu haben, auch über „Webbaukästen“ bei Portalen wix.de oder jimdo.de durchaus für jeden Laien in wenigen Stunden oder Tagen ohne Programmierkenntnisse und – wenn gewünscht auf Dauer kostenlos - zu erstellen.

Homepage mit interaktiven Funktionen

Hier wird es schon für die Meisten, die nicht gerade mit dem Internet im Buddelkasten groß geworden sind, schon schwierig, selbst Hand anzulegen. Dabei sollte sich aber jeder bewusst sein, dass die Interaktivität einer Seite, also die Möglichkeit für Kunden, mit dem Seitenbetreiber in Kontakt – möglichst live - zu treten, von nicht zu überschätzender Bedeutung ist.

An folgende Elemente sollte gedacht werden:   

  • Anfrageformular
  • Chat-Modul
  • Rückruf-on-demand-Formular
  • Newsletter-Modul
  • Forum-Modul
  • Blog-Modul
  • Rückmeldungsmöglichkeiten
  • Verlinkung auf Videos (Youtube) oder auf soziale Netzwerke

Vorstufe zum Direktverkauf

Nicht jedes Unternehmen kann oder möchte seine Produkte / Leistungen direkt über einen Online-Shop anbieten. Wohl aber soll dem Kunden ein Wert- oder Preisgefühl gegeben werden, soll die Möglichkeit bestehen, eine Kostenabschätzung vorzunehmen oder eine dezidierte Anfrage zu starten.

Es geht hier also zum Beispiel um:

  • die Präsentation von Produkten / Leistungen ohne direkte Kaufmöglichkeit
  • jedoch mit Preis-/Rückfrage- oder Kalkulationsoptionen oder
  • Verlinkung auf andere Shopseiten/ Verkaufsplattformen (Ebay, Amazon...)

Direktverkauf über´s Internet

Der direkte Verkauf von Produkten oder Leistungen im Internet hat immer 2 Alternativen: Nutzung von Verkaufsportalen oder Aufbau eines eigenen Online-Shops.

Wenn zeitgeich mehrere Vertriebswege genutzt werden, sprechen wir heute auch vom Multi-Channel-Vertrieb.

Beispiele:

  • Verkauf von Textilien über eine Shoplösung
  • Verkauf von Flügen/Reisen über ein Direktbuchungsportal mit angeschlossenen Call-Center
  • Anmieten von Ferienwohnungen/(Hotel-)zimmern/Schulungsräumen über ein Direktbuchungsportal
  • Herunterladen von (kostenpflichten) Formularen oder von Vertragsmustern
  • Mieten von Baumaschinen

Verlagerung einer Reihe von Geschäftsprozessen in´s Internet

Bei der modernsten und allumfassendsten Form der Digitalisierung von Geschäftsprozessen sprechen wir heute meist von Cloud-Lösungen, also der Ansiedlung des kompletten betrieblichen Informations- und Kommunikationssystem sowie der meisten kaufmännischen und organisatorischen Prozesse in einen geschlossen Bereich im Web (die „Cloud“) mit selektiven Zugriffsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter des Unternehmens.

Aber warum Cloud? „Cloud ([klaʊd], engl. ‚Wolke') steht für: Cloud Computing, Rechnernetzwerk, im Web-2.0-Kontext onlinebasierte Speicher- und Serverdienste. The Cloud, Anbieter und Betreiber von WLANs in Europa.“
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Cloud)


Möchte uns hier jemand die Sinne mit Wolken vernebeln oder geht es nicht vielmehr um Sinnbild, dass sich irgendwo auf einem Server im Nirvana unser ganzes Betriebsgeschehen abspielt, ohne dass wir wissen müssen wo genau diese Rechnerarchitektur eigentlich physisch vorhanden ist?

Mit Recht gehen hier bei so manch einem die Warnlampen an, denn was wäre, die die Cloud eines Tages nicht mehr zu erreichen ist? Ja, dann könnte der gesamte Betrieb still stehen…

Die gute Nachricht: Sie müssen nicht mit einer „Wolke“ leben, sondern können in vielen Fällen selbst bestimmen, welche Server Sie nutzen, und wenn sie diese am Ende selbst betreiben. Mehr dazu können Sie gern von unseren Technikexperten erfahren, sollten Sie sich dafür interessieren.

Unterm Strich bleibt jedoch eine bittere Wahrheit: Cloud-Systeme sind deutlich kostengünstiger und komfortabler als jedes firmeneigene serverbasierte Netzwerk. In kurzer Zeit wird deren Nutzung über Sein oder Nichtsein so mancher Unternehmen entscheiden, denn die Kosten- und Managementvorteile sind insgesamt so groß, dass deren Nichtinanspruchnahme sich viele nicht mehr werden leisten können, wollen im Preiswettbewerb mitzuhalten. Gefühlt dürften die erzielten Kosteneinsparungen branchenabhängig zwischen 5% und 20% liegen.
Die zu erzielenden Wettbewerbsvorteile in der Steuerung der internen und Kunden-Kommunikation, des Marketings, der Automatisierung des Reportings, des Dokumentenmanagements, des internen Projektmanagements, der Vertriebssteuerung oder auch der Übergabe von Daten zwischen Cloud (Fibu, Kundenverwaltung, Auftragsbearbeitung, Rechungswesen, Mitarbeiterabrechnung) und Online-Shops sind kaum zu überschätzen und können heut als unsichtbare Kardinalfaktoren im Wettbewerb angesehen werden.

Kardinalfrage auf jeder Stufe des E-Commerce: wie und warum werde ich gefunden?

  1. Weil man meine Firma / meinen Namen kennt (dann habe ich es geschafft!).
  2. Weil man gezielt nach Produkten oder Dienstleistungen im Web sucht („Waschmaschinenreparatur Berlin“).
  3. Weil man Sachinformationen sucht und so auf Texte stößt, die auf meiner Seite publiziert wurden bzw. wo andere Seitenbetreiber auf mich verlinken.
  4. Weil man Werbung offline oder im Internet platziert
    • Veröffentlichung meiner Internetadresse auf Visitenkarte, Flyer, in Anzeigen...
    • Bannerwerbung im Internet (mit meiner Seite verlinkte Werbeflächen auf fremden Seiten)
    • Anzeigen in Printmedien bzw. im Internet (z.B. als Werbung in großen Newsletternverteilern)

Mit anderen Worten: Online-Marketing ist für viele Unternehmen heute eine notwenige Erweiterung in ihrem Marketing-Mix. Für manche ist es die ausschließlich effektive oder ausschließlich mögliche Form des Marketings geworden.

Denn, was macht ein Mensch, dem gerade die Waschmaschine kaputt gegangen ist?
Er gibt bei Google ein: „Waschinenreparatur + Ort“. Wenn Sie als Anbieter bei dieser Anfrage nicht auf der ersten Seite unter den ersten 10 Anbietern gelistet sind, haben Sie keine Kunden mehr. Das ist keine Vermutung, sondern ein bittere Erfahrung, die schon manch einer dieser Branchenvertreter in den letzten Jahren in den Ruin getrieben hat.

Was kann ich tun, damit ich (besser) gefunden werde?

Darüber sind inzwischen viele gute und schlechte Bücher geschrieben worden.
Aber genauso groß ist auch das Heer von Anbietern, die Ihnen für wenig oder viel Geld das Blaue vom Himmel versprechen, aber für nichts eine Gewährleistung übernehmen.

Stichwort: SEO - Optimierung - Search Engine Optimization – Genau genommen: In-Suchmaschinen--Gefundenwerden-Optimierung

Einige Merkmale der sogenannten Onpage-Optimierung

  • Also was Sie auf Ihrer Seite bzw. in Verlinkung mit anderen Seiten tun können
  • suchmaschinenfreundliche Domain-Wahl (heute nicht mehr so wichtig)
  • suchmaschinenfreundliche Seiten-Texte
  • suchmaschinenfreundliche Seitenpfade
  • Textlinks innerhalb und auf andere Seiteninhalte (interne Verlinkungen)
  • suchmaschinenfreundliche Verlinkungen zu anderen und von anderen Seitenbetreibern zu meiner Seite
  • blogs (Inhaltliche origninäre Beiträge mit den suchrelevanten Stichwörtern) schreiben auf der eigenen Seite
  • in anderen Blog-Seiten Beiträge schreiben (mit suchrelevanten Stichworten)
  • meta-tags setzen (relevante Suchworte aufschreiben)
  • meta-description (suchmaschinenelevante Kurzbeschreibungen verfassen)

In Wahrheit ist dieses Thema jedoch sehr viel komplexer und wird vor allem deshalb immer brisanter, weil immer mehr Seitenbetreiber zur Spitze (1. Seite bei Google) drängen, aber dort nur Platz für 10 Einträge, ggf. für einige kostenpflichtige „Ich-stehe-immer-oben-Anzeigen“ ist.

TIP: Wenn Sie mal wieder eine Firma anschreibt und Ihnen verspricht, Ihre Seite für wenig Geld nach oben zu bringen, machen Sie sich mal folgenden Spass:  geben Sie deren Interentadresse z.B. bei seitwert.de ein. Und in sehr vielen Fällen kommt heraus: die hilflosen Helfer werden selbst so schlecht im Internet gefunden, dass man sich fragen muss, warum Sie ihre Künste nicht zunächst auf ihre eigene Seite anwenden?

Sie wollen eine für Sie 100%-ig plan- und kontrollierbare SEO-Unterstützung?
Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Bei Fragen rufen Sie uns an

Telefon
030-54 90 77 68
Telefon
030-54 90 77 68

Haben Sie Fragen?

Dann nutzen Sie einfach das Kontaktformular für eine Anfrage.
zum Kontaktformular